Schlafhygiene

Schlafhgiene kann für gewisse Patienten bei unterschiedlichen Schlaferkrankungen sehr hilfreich sein. Hierunter fasst man die Nutzung bestimmter Lebensgewohnheiten und Verhaltensweisen zusammen, um einen gesunden Schlaf zu ermöglichen oder zu fördern. Oftmals ist Schlafhygiene ein Bestandteil in der Therapie bestimmter Schlafstörungen (z.B. Insomnie). In vielen Fällen kann das Führen eines Schlaftagebuches über 4 Wochen notwendig sein, sodass Ihr behandelnder Schlafmediziner optimale Regeln mit Ihnen Erarbeiten und für Sie individuell angepasst erstellen kann. 


Folgende Grundregeln sind Beispiele aus der Schlafhygiene 

  • Alkoholverzicht: Vor dem zu Bett gehen sollte kein Alkohol mehr zu sich genommen werden. In der Regel sollte mindestens 3 h vor dem geplanten Schlafengehen kein Alkoholkonsum mehr erfolgen. Zwar haben viele Menschen das Gefühl mit Alkohol leichter einzuschlafen, aber die Qualität des Schlafes wird massiv beeinträchtigt. Dies kann zu Durchschlafstörungen führen. Wenn Sie unter eine Schlafstörung leiden, dann sollten Sie nicht häufiger als 1-2 / Woche abends Alkohol trinken.)
  • Koffeinverzicht: Die schlafstörende Wirkung von Koffein (speziell von Kaffee) kann bis zu 8-14 Stunden anhalten. Aufgrund dessen sollten Sie 6 bis 8 Stunden vor dem Schlafengehen kein Koffein mehr zu sich nehmen.
  • Nikotinverzicht: Je nachdem, wann Sie ins Bett gehen, sollte Sie abends auf das Rauchen verzichten bzw. am Besten ganz aufgeben. Nikotin hat auf den Schlaf eine ähnliche Wirkung wie Koffein.
  • Schwere Mahlzeiten: Größere Mengen an Essen sollten ca. 3 Stunden vor dem Schlafengehen nicht mehr zu sich genommen werden