Parasomnien

z.B. Schlafwandel, Albträume, Pavor Nocturnus (nächtliche Angst), REM-Schlaf-Verhaltensstörungen 

Der Begriff Parasomnie kommt aus dem griechischen und bedeutet "neben dem Schlaf". 
Oftmals wird bei diesen Erkrankungen die Schlafqualität nicht direkt beeinflusst, aber von den betroffenen Patienten als sehr belastend empfunden. 
Man findet diese Erkrankungen häufig im Kindesalter, welche sich bis ins Erwachsenenlater wieder auswachsen. 
Jedoch gibt es auch Erwachsene Patienten, die unter Parasomnien leiden. 
Von den Patienten selbst wird die Erkrankung als sehr störend empfunden, wenn nachts Handlungen ausgeführt werden, über diese man keine Kontrolle hat und am nächsten morgen sich nicht mehr erinneren kann. 
Als Therapie steht am Anfang in den meisten Fällen das ausführliche Gespräch mit den Betroffenen im Vordergrund, sowie Anleitung zur Schlafhygiene. 
Weiterhin können psychotherapeutische Konzepte wie z.B. Veranlaguns-Stress Modell, Imagery Rehearsal Therapy als Therapie erfolgen.